18.02.10
Marco de Stoppani
Ich spüre was, was Du nicht sagst!

 Marco De Stoppani
Marco de Stoppani war in vielen Führungspositionen im In- und Ausland tätig. Zuletzt wirkte er als Mitglied der Geschäftsleitung der Neuen Zürcher Zeitung AG und als Mitglied der NZZ-Gruppenleitung (1994-2006). Seit seinem Rücktritt nimmt de Stoppani verschiedene Verwaltungsratsmandate war (Schweizerisches Rotes Kreuz, Lindenhofspital, Mediapulse-Gruppe, Leadermedia).

Aus dieser langjährigen Erfahrung heraus stellte er seine Thesen rund um das Sein und Schein in der zwischenmenschlichen Kommunikation vor
.
Kommunikation sei zum Merkmal unseres Zeitalters geworden. Dass aber Menschen zunehmend nur noch mittels technischer Mittel kommunizieren würden, sei beunruhigend, da manche Fehlentwicklungen und Exzesse unserer Gesellschaft auf fehlende oder mangelnde Kommunikation zurückzuführen sei.

Mit persönlichen Erlebnissen dokumentiert, zeigte de Stoppani zum Teil witzig, zum Teil aber sehr ernst und privat werdend u.a. auf, dass Kommunikation mehr als Worte sei.

Am Schluss definierte er seine Vorstellung von den wichtigsten Eigenschaften einer Führungskraft. Dazu gehört die kommunikative Kompetenz. Dies werde einem schon früh gesagt, aber eine entsprechende Ausbildung dazu werde vernachlässigt. Ein Macher/Visionär zu sein genügt nicht, die Mitarbeiter möchten auch einen Coach als Chef haben.

Marco de Stoppani mit Publikum
de Stoppani mit Präsident 




Als kleiner Dank und Erinnerung an dieses Meeting überreichte der Präsident ein paar Flaschen guten Malanser Weines.